VALYRIUM klingt wie …

Review @ ‘Behave or behead’ – Tour @ Hamburg (27.02.2016)

Valyrium schmeißen gleich zu Beginn das Mikrofon von der Bühne – allerdings nur versehentlich. Der Sänger Sven wechselt zwischen einem recht eigenen, tiefen Klargesang und vereinzelten Shouts. Prima Kontrast, auch wenn die Stimme anfangs etwas zu unpräsent ist, dafür jedoch in den ruhigen Parts beeindruckt. Gleichermaßen Abwechslungsreich sind die Beiträge der Instrumente: mal verträumt melodisch und mal hart an Bass und Drumms durchgeprügelt. Zwischendurch – nur für einige Momente – mutet die Musik an wie die Groove-Metal-Variante von US-Indie-Punk, dann wieder erscheint dieses Gefühl jedoch vollkommen unangebracht. Valyrium machen ihr Ding, kämpfen dabei ein kleines bisschen mit der etwas skurrilen Unsicherheit des Frontmanns, gewinnen aber genauso wieder durch die ungezügelte Spielfreude des jüngst hinzugestoßenen Gitarristen Philipp. Definitiv einen Konzertbesuch wert!

Vielen Dank an Jan Termath für die kritischen Worte

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